Pluderhose 2.0

Zuerst einmal ein G’Sunds Neues an Alle!

Ich hoffe ihr seid gut reingekommen ins neue Jahr. Ich gestehe, ich hab den Jahreswechsel verpennt da ich beim gestrigen DVD schauen irgendwann wohl weggetreten sein muss – aber am Film lags nicht, der war durchaus gut. Man wird halt älter 😉

Entsprechend zeitig war ich heute dann schon wieder auf den Beinen, und habe den aufkeimenden Tatendrang dafür genutzt gleich mal einen Vorsatz fürs neue Jahr in die Tat umzusetzen: nie wieder verrauschte, schlechte Bilder mit der Digiknipse von meinen Nähwerken. Ein bisschen professioneller muss die Sache ja langsam auch rüberkommen …

Zugegeben, absolut perfekt sind die neuen Photos jetzt auch noch nicht, aber mehr gab vorhandenes Licht und das nach allen Regeln des Punk errichteten „Heim-Photostudios“ a.k.a 6 Meter ungebügelter weißer Stoff, eine Gardinenstange, Stecknadeln und ein riesiges Sofa daß samt Hintergrund unter Zuhilfenahme oben genannter Utensilien abgehängt wurde, heute nicht her 😉 ein Glück daß es Photoshop und Graphiktabletts gibt, und besser sind die Bilder mit der DSLR immerhin schonmal.

Wie im Titel schon erwähnt gibts heute die verbesserte Version meiner ur-wavigen Pluderhosen zu betrachten.
Der erste Versuch wurde im Blog an dieser Stelle schon dokumentiert: https://aristidessteele.wordpress.com/2010/07/06/pluderhose/

Da dieser aus Versuchsgründen noch recht schlicht in der Verarbeitung war, gibts jetzt, da der Schnitt als tauglich befunden wurde, eine etwas schöner gearbeitete Variante.

Aber erstmal die Komplettansicht:

Dieses Exemplar besteht aus einem leichten Baumwollköper – fester als der leinwandbindige Baumwollstoff der ersten Version, aber leicht genug um einen schönen Fall und angenehme Trageeigenschaften zu erzielen.
Geschlossen wird das Ganze mit einem einseitig verdeckten Reißverschluss in der vorderen Mitte (das klassische Hosentürl halt 😉 ) und zwei kleinen silbernen Kugelknöpfen am 4,5 cm breiten Bund, der auf Taillenhöhe sitzt.
Die Mehrweite der Hosenbeine ist am Bund um die Seitennaht in Falten gelegt.

Hier eine Detailansicht von Bund und Falten – klick aufs Bild macht groß:

Von den „Stahlrose“ Labels sind im Übrigen nur noch etwa 4-5 Stück vorhanden (das waren mal 100 davon 😀 ), neue mit dem Schriftzug „Rosa Chalybeia“ werden die kommenden Tage geordert, wobei das Farbschema – silberne Stickerei auf schwarzem Band – natürlich beibehalten wird 😉

Die Beinabschlüsse sind ebenfalls mit Bündchen versehen, die Seitennaht hier ein Stück geschlitzt damit Fuß und Pikes bequem hindurch passen. Verschlossen wird der Schlitz samt Bund hier auch mit den silbernen Kugelknöpfen.
Die Mehrweite des Hosenbeines ist hier wieder in Falten gelegt – klick aufs Bild macht hier ebenfalls groß:

Lustigerweise ist der Suchbegriff „Pluderhose“ in meiner Blogstatistik mit unter den Top 3 Begriffen unter denen sich Leute auf meinen Blog verirren. Manche setzten sogar den Zusatz „80er“ hinzu, scheint also noch mehr Interessenten da draussen zu geben, andernfalls steht natürlich nicht unbedingt fest ob die Suchenden sich mehr für Bauchtanzgewand oder LARP-Klamotte oder gar modische Pluderhosenvarianten interessierten.