Gothic Friday Dezember – Subkultur in eurer Stadt

Das Jahr 2011 ist nicht mehr, und damit nimmt auch das „Gothic-Friday“-Blogprojekt, das viele interessante Themen und Artikel zu eben jenen hervorbrachte, ein Ende .

Das Dezember-Thema wurde per Vorschlag der Teilnehmer und Leser und anschließender Abstimmung darüber entschieden.
So machte – wenn auch knapp – die Vorstellung der Subkultur in der eigenen Stadt respektive Region das Rennen.

Seit guten 11 Jahren lebe ich in Bayreuth. Eine kleine Stadt die wohl am Bekanntesten für die alljährlichen Wagner-Festspiele sein sollte. Doch auch in den Kreisen der schwarzen Szene ist Bayreuth ein nicht gerade unbeschriebenes Blatt.

In den 90ern gab es hier den szene-berühmten Club „Etage“, von dem ich leider nur von Geschichten gehört habe, denn das war dann ein paar Jährchen vor meiner eigenen Zeit als Bayreuther.

Wenn man jedoch von Bayreuth über die B303 gen Fichtelgebirge fährt, so liegt auf dem Gelände eines Schrotthändlers der eigentlich hauptsächlich Autoteile besitzt, gut von der Straße aus sichtbar eine große, schwarz gestrichene Platte auf der in kantigen, pinken Buchstaben gut lesbar „ETAGE“ steht. Ein Überrest des Clubs? Mal sehen ob sich dem nachgehen lässt …

Bilder aus der alten Etage gibt es im Netz wenig zu finden, lediglich folgende Impressionen konnte ich ausfindig machen:

http://www.wuff.net/claudia/etage/index.html
http://www.wuff.net/claudia/etage/etage.html

„Goethes Erben“ und „Das Ich“ formierten sich hier, ab und an steht Oswald Henke im Supermarkt vor einem an der Kasse an. Die Plattenlabels „Danse Macabre“ (Bruno Kramm) und „Etage-Music“ (Jochen Schobert) sind in der bayreuther Region ansässig.

In Bayreuth wird man gelegentlich sogar von Normalvolk auf der Strasse angesprochen (sofern diese im „richtigen“ Alter sind) ob man die alte Etage gekannt hatte – zuletzt geschehen am Bahnhof als eine Dame erst minutenlang auf die Spitzen meiner Pikes starrte um mich schließlich dann doch anzusprechen.
Daraus wurde dann ein angeregtes Gespräch bei dem sich herausstellte daß die Dame zu Etage-Zeiten wohl bei einem Taxi-Unternehmen gearbeitet hatte das direkt beim Club sein Büro hatte. Und an Abenden mit wenig Betrieb sei man in die Etage hinüber gegangen um ein wenig mit den Grufties zu feiern. Überhaupt fand sie daß diese Leute ausnehmend freundlich und offen seien und sie sich sehr freut daß ihre jugendliche Tochter auch immer mehr in diese Richtung gehen würde.

Der erste schwarze Club den ich in Bayreuth betreten habe war das „ID2“. Das knappe Jahr in dem dieser Club so irgendwie überlebt hatte war eine tolle Zeit, entsprechend weh getan hatte sein Ableben, und den allerletzten Abend dort vergesse ich auch sicher nicht – dieser allein würde Stoff für einen eigenen Artikel bieten.
Zu der Zeit war die Kneipe mit dem schön-gruffelichen Namen „Fledermaus“ auch ein willkommener Treffpunkt für allerlei Schwarzgewandete. Leider wechselte die ziemlich häufig den Pächter, stand mittendrin mehr oder weniger lang leer.
Die eine oder andere Nacht sind wir da drin versumpft, haben mit dem damals aktuellen Inhaber (der meines Wissens erste und einzige Grufti der die Fledermaus bewirtschaftete – man kannte sich *hust*) die Tische weggerückt um Platz zum Tanzen zu haben bis die Sonne aufging.

In einem Anfall von Nostalgie wäre ich gern wieder mal hingegangen, doch sowie ich gehört habe heißt der Laden nun „Stereo-Bar“ und ist mehr Anlaufstätte für Publikum ganz anderer Art. Sehr schade, das historische Kellergewölbe und die Fledermaus-Lampen (die keineswegs kitschig waren sondern richtig stilvoll designt) waren perfekt …

Scheint als wäre nach dem Jahrtausendwechsel Bayreuth kein allzu gutes Fleckchen mehr für schwarzes Volk. Ein weiterer Club hielt sich ebenfalls nicht sehr lange. Dann war es eine Weile sehr still.

In etwa zeitgleich mit dem ID2 entdeckte ich das Top Act in Zapfendorf, ein beschauliches Nest irgendwo mitten im fränkischen Hinterland, trotzdem hält sich der Laden schon recht lange.
Es gibt eine große Zahl an schwarz-genre-sortierten Veranstaltung, angefangen von der „Dienstältesten“ – der La Nuit Obscure – die einmal quer durch alle schwarzen Stile führt. Im Lauf der vergangenen Jahre wurde das Konzept – je nach DJ – mal mehr und mal weniger eingehalten.
Daneben gibt es mehr batcave-lastigere Abende, mehr Elektronischere. Neben Metal-Abenden gab es auch schon Goa-Parties.
Einige Party-Konzepte wurden im Lauf der Jahre aufgegeben, andere kamen hinzu. Neben dem etablierten 80er-Abend (der aber nicht ganz so häufig auf dem Terminzettel steht) ist zuletzt mit der „Wave to the Past“ eine musikalisch hochgradige Veranstaltung dazu gekommen die auf allerlei Altes setzt – von echten Klassikern bis hin zu mehr oder weniger neuen Projekten die an den 80er Sound anknüpfen.

Auf keinen Fall vergessen sollte man den „Göttertanz„, welcher Vierteljährlich veranstaltet wird. Mit ca 10 Euro Eintritt eine etwas teurere Geschichte, aber die wird durch Begrüßungssekt und durchgehend Buffet wieder relativiert. Musikalisch wird hier alles abgedeckt was das schwarzromantische Herz gern hört – von Pagan Folk über Ritual, Neofolk, Heavenly Voices, Neoklassik und alles was noch dazu gehört. Die Gäste geben sich bei Gewand und Make-Up meist sehr viel Mühe und so ist diese Veranstaltung auch schon lange zu einem Treffpunkt für die Rüschenfraktion geworden 😉

Neben Zapfendorf bin ich auch gerne mal in Nürnberg unterwegs, wegen der Strecke (die mit einer Stunde Fahrtzeit zwar noch im Rahmen ist, aber dennoch eben eine ganze Stunde ist …) kommt das aber nicht ganz so häufig vor.
Zugegeben, wochenends Weggehen ist im letzten Jahr deutlich zurück gegangen bei mir, und bis zum Sommer schätze ich auch daß sich da erstmal nicht viel mehr tun wird …

Jedenfalls, das Cult bietet einmal im Monat die „Grey Area“ – eine musikalisch sehr feine Geschichte mit allerhand schwarzen Klassikern, etwas Neofolk und recht viel aus dem Umfeld des waschechten Industrials.
Der Club selbst ist eine eher überschaubare, alte Industriehalle mit kargem Charme, etwas abseits gelegen. Passend zum musikalischen Angebot. Veranstalter ist der Verein XHPonozon der auch feine, und spezielle Geschichten wie die „Waid Noises“ (hier mein Artikel zur letzten Veranstaltung) und „1654 The Cave“ organisiert – welche auch eine etwas längere Anfahrt lohnend machen da Location (eher im letzteren Fall – eine Burgruine mitten im Nirgendwo) oder das Programm an sich meilenweit vom schwarzen Mainstream entfernt ist.
Um schwarzromantische Bälle handelt es sich hier aber nicht, die aussergewöhnlichen Locations verlangen nach manövrierbarerer Montur da man sich erstmal durch ein wenig Natur durchschlagen muss, dafür ist man aber relativ abgeschieden – was auf eine kargere Art wieder sehr romantisch ist.
Der letzten Cave fielen beispielsweise ein Paar meiner Pikes zum Opfer *schnöffz* weil um 3 Uhr in der Nacht über der Ruine ein übler Gewitterschauer niederging der erhebliche Mengen Wasser durch die eh schon löchrigen Sohlen meiner Pikes trieb …

Ebenfalls einmal im Monat – üblicherweise an einem Freitag – findet die „We want Revenge“ im Cult statt – viel Wave und Postpunk, gepaart mit Indie. Eine ganz schöne Mischung bei der man sich sozusagen an der Tanzfläche fest-„saugen“ 😉 kann. Leider war ich nur ein paarmal da – Freitags sind längere Wege zu Parties derzeit für mich etwas ungünstig.

Ausgesprochen fein ist auch die Depeche Mode Party auf der Mississippi Queen in Nürnberg. Bisher war ich nur einmal da, das Unterdeck war brechend voll und ich war stellenweise sogar mit platzsparendem schwarzen Anzug und Jasons irgendwie im Weg – aber das Schiff hat was als Veranstaltungsort und kommt faste in wenig steampunkig rüber, die Musik war grundgenial ausgewählt. Leider kein billiges Partyvergnügen dank hoher Eintritts- und Getränkepreise, aber doch recht aussergewöhnlich.

In Bayreuth selbst ist – wie gesagt – nicht mehr ganz so viel los wie noch in den 90ern zur Zeit der Etage.

Für einen Kneipenbesuch bietet sich immer das „Kanapee“ an, eigentlich eine Metaller-Kneipe. Obwohl nicht meine Musiksparte bin ich immer ganz gern dort gewesen – neben günstigen Preisen hat die Örtlichkeit einen sympathisch-trashigen Charakter.
Zugegeben, ich bin schon lange nicht mehr dort gewesen, früher aber hatten wir einige sehr amüsante Abende in dem Laden verlebt.

Die „Rosenau“ ist berüchtigt für Studentenparties denen man als Mensch mit Vorliebe für schwarze Klamotten freiwillig nicht unbedingt gern nahe kommt. Zu meiner Studenten-Zeit hab ich das ein-zweimal über mich ergehen lassen, dann war aber auch Schluß. Abgesehen vom sozialwissenschaftlichen Experiment wie angesoffene BWL-Studies auf Gruftdamen in Netzstrümpfen reagieren. Das Ergebnis war teilweise amüsant, teilweise niederschmetternd für die Bunt-Fraktion. So hat ein Security einen besoffenen Typen vor die Tür gesetzt der nicht verkraften konnte daß ich kein Interesse an ihm hatte, egal was er vorzubringen wusste.

Seit etwa 2006 findet dort aber am letzten Freitag im Monat die „Deuxieme Etage“ statt, die vom gleichnamigen Verein veranstaltet wird.
Der Name ist selbstredend eine Anspielung auf die berühmte Etage der 90er, musikmässig wird auch hier alles an schwarzen Stilen angeboten. Zweimal im Jahr auch mit Unterstützung der „Metal Time Bayreuth“.
Musikmässig hat sich in letzter Zeit einiges zum Guten gebessert und ich hoffe der Trend hält an 😉 – selbstredend sind die Veranstalter auch hier immer ein gewisses Maß abhängig von den Besuchern wenn man die Party halbwegs halten will, von daher spricht es auch für das Publikum daß anständige Musik nicht mehr kritisch beäugt wird sondern durchaus auch Leute auf die Tanzfläche lockt.
Abgesehen davon bin ich in wenigen Autominuten dort (und sollte es sein müssen auch wieder weg) und „man trifft sich“ sozusagen immer wieder dort, was die Atmosphäre inzwischen ganz familiär macht, besonders auch weil man mit den DJs beim Luftschnappen auch immer mal nett quatschen kann.

Dem geschichtlich interessierten Grufti bietet Bayreuth auch eine ganze Menge. Die Stadt hat eine Reihe sehenswerter Bauten aus dem 18. Jahrhundert die zum Großen Teil von der Markgräfin Willhelmine erbaut wurden – allen voran die imposante barocke Oper.
Auch das Neue Schloß in der Stadtmitte ist sehr interessant – hier erfährt man in einer Führung durch den jüngsten Trakt – den italienischen Bau – was es mit dem „Bayreuther Barock“ auf sich hat.
Unweit des zugehörigen Hofgartens befindet sich das „Haus Wahnfried“ in dem Richard Wagner gelebt hat und nun ein Museum rund um Leben und Wirken des Komponisten. Unweit davon findet man sein Grab.
Ebenfalls in der Nähe befindet sich das Freimaurer-Museum , dessen Gebäude auch der Hauptsitz der bayreuther Freimaurer-Loge ist.
Bei einer Museumsnacht habe ich dieses Museum besucht und danach eine philosophische Einführung ins Freimaurertum im Versammlungsraum angehört. Es war ziemlich interessant, die Leute sind recht offen und freundlich, und waren von unseren historischen Klamotten auch recht angetan 😉

Unter dem imposanten, alten Backsteingebäude der Bayreuther Bierbrauerei befindet sich der Zugang zu den Bayreuther Katakomben die vermutlich bis ins 16. Jahrhundert zurückdatieren und in den folgenden Jahrhunderten immer weiter ausgebaut wurden.
Führungen gibt es nach Absprache, in den rund 60 Minuten erfährt man viel Geschichte(n) rund um den wahren „Underground“ der Wagner-Stadt *g*

Etwas ausserhalb befindet sich die Eremitage – ein weitläufig angelegter Park mit Wiesen die im Sommer perfekte Kulisse für Schwarzromantiker-Picknicks sind. Der sogenannte Sonnentempel mit einer vergoldeten Statue des Apoll im Streitwagen auf dem Dach, fasziniert durch die funkelnde Fassade die mit unzähligen Halbedelstein-Splittern besetzt ist.

Ebenfalls etwas ausserhalb in Donndorf steht das Schloß Fantaisie, das ebenfalls mit einem weitläufigen Park aufwarten kann.

Mit einer halben Stunde Fahrtzeit von Bayreuth weg ist Sanspareil zwar etwas weiter weg, aber dennoch ein lohnenswertes Ausflugsziel. Das Gelände wurde als Felsenlandschaft konzipiert, Herzstück ist die kleine Felsenbühne die im Sommer bespielt wird und auch bei Tageslicht wegen der fast schon unwirklich anmutenden Felsformationen sehenswert ist.

Bei Führungen die durch einige Bauten der genannten Örtlichkeiten angeboten werden, erfährt man hier sehr viel über die Mythologie die die Erbauer hier in Stein umgesetzt haben – im Gegenzug zu manch moderner Architektur stecken hier viele antike Legenden in den Verzierungen und Gesamtkonzepten – was dem an Symbolik interessierten Grufti sicher auch gelegen kommen wird 😉

So habe ich schon etliche Freunde und Bekannte durch die genannten Museen und Parks geschleppt – meist selbst in Gewandung – neben einem gewissen Wohlfühlfaktor hat das den zweiten Vorteil daß man gelegentlich auch mal den Eintritt spendiert bekommt als Anerkennung für den Rausputz-Aufwand 😉

So, das war nun mein kleiner Einblick in das was die Bayreuther Gegend an Subkultur und ergänzendem Geschichtsprogramm welches – wie ich hoffe – auch auf schwarzes Interesse stoßen sollte.

Sofern das den einen oder anderen jetzt neugierig auf Bayreuth gemacht haben sollte – ich bin immer wieder gern bereit Gäste durch die einheimischen Sehenswürdigkeiten und Museen zu schleppen 😉 – und selbstredend auch live und in schwarz das regionale Dunkelclub-Leben vorzustellen.

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Musikalische Ausgrabungen: Gazelle Twin

Da sag doch mal einer, gute, finstere Musik gäbe es heutzutage nicht mehr – tatsächlich wird diese aber mehr vom massentauglichen Schrott überrollt der sich auch schon längst in die schwarzen Refugien eingeschlichen hat.
Umso schöner ist es natürlich wenn man hie und da auf qualitativ hochwertige Projekte stößt.

Diese „Fundsache“ drang dank Alwa via Facebook an meine Ohren und hat sich da sofort hineingebohrt.

Hinter „Gazelle Twin“ verbirgt sich Elizabeth Walling – im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Solokünstlerin verbirgt sich gerne hinter surrealistisch anmutenden Gewändern.
Dabei gibt sie auf ihrer offiziellen Homepage einerseits an, ihre natürliche Schüchternheit wäre ein Grund – aber nicht der einzige. Ebenso sieht sie dies als künstlerisches Mittel bei Auftritten und Videos, sie wolle kein „Alter Ego“ präsentieren, sondern Auseinandersetzung mit sich selbst und der Menschheit im Allgemeinen.
Dazu gesellt sich eine Abneigung, als Frau – gemäß medienbeeinflußter Klischees – ständig willig, leichtbekleidet und verfügbar auftreten zu „müssen“ – auch in der Szene ist der Trend zu wenig Textil oft schon auf einem unterirdischen Niveau.

Walling explains, “that most female artists face a minimum requirement to appear sexually available… not that sex is wrong, but there’s so much more to a person’s character isn’t there?”

Dabei wird man das Gefühl nicht los als Stelle sie ihre Zugehörigkeit zur menschlichen Rasse in Frage – auch der Bandname „Gazelle Twin“ ist ein Hinweis darauf. Daneben sind Spiritualität und Schamanismus eine Inspirationsquelle – zusammen mit den scheinbaren gegensätzen der modernen Großstadt.

Einen großen Teil dieser Denkansätze kommen mir bekannt vor, und deswegen finde ich das Projekt nicht nur musikalisch interessant, sondern auch die Künstlerin dahinter – sofern man das aus einem eher kurzen biographischen Text objektiv genug schließen kann.

Schwenken wir zum musiklaischen Teil über: Gazelle Twin ist relativ ruhig, minimalistisch-elektronisch, Elizabeth’s Stimme ebenso eher minimalistisch denn pompös, aber es passt zum Gesamtkonzept. Synthieklänge bohren sich schwer in den Gehörgang, laden aber auch zum Davonschweben ein. „The Entire City“ kam im Juli 2011 heraus, und der Silberling ist aktuell auf dem Weg zu mir 🙂
Kopfkinomusik.

Tatsächlich zeigt sich die Künstlerin stark beeinflußt von Film-Musik – dabei nimmt Science Fiction und Cyberpunk einen großen Teil als Inspirationsquelle ein.

Ich bin selbstredend hin und weg von *diesem* Gesamtkonzept* 🙂

Mehr will ich dazu nicht sagen – das Album könnt ihr euch als Stream auf der Homepage von Gazelle Twin anhören:

Gazelle Twin – The Entire City

Ich finde es rundweg sehr schön, Höhepunkte sind auf jeden Fall „I am shell, I am bone“:

Und „Men Like gods“ :

Weiterführende Links: offizielle Page: http://gazelletwin.com

Blog: http://iamshelliambone.wordpress.com/ <- der ist im Übrigen sehr lesenswert 🙂