Warum eigentlich Schwarz?

So weitläufig und facettenreich die schwarze Szene heute ist – ein Detail zieht sich dennoch recht kontinuierlich durch alle Spielarten hindurch, und das ist die ausgeprägte Vorliebe für die (Nicht)-Farbe schwarz.
Grund für diesen Artikel war für mich letztenendes die Aussage eines jungen Mannes der im Rahmen einer WGT Doku, welche einer unserer geliebten Privatsender einst verbrochen hatte, in der besagter Herr sich unwissend zeigte, warum gerade schwarz, und die zweifelhafte Theorie aufstellte daß es genauso hätte gelb sein können.

Also, warum denn nun eigentlich schwarz?

Wer sich in dunkle Gewänder hüllt und sich in irgend einer Form zur schwarzen Szene zählt, sollte eigentlich wissen warum gerade schwarz und nicht gelb. Und nein, auch pink ist verdammt nochmal nicht das neue schwarz …

Als jemand der nach 4 Semestern von den Physikern geflüchtet ist, fange ich mal wissenschaftlich an, wenn auch nur als arg eingedampfter Abriss, Farbenlehre ist ein sehr weites Feld:
Farbe ist ein Phänomen das sich physikalisch gesehen durch die Wellenlänge auszeichnet. Schickt man einen weißen Lichstrahl durch ein Prisma, wird man am anderen Ende beobachten können wie der Strahl von rot zu violett über die bekannten Regenbogenfarben auffächert. Dieser Regenbogen wird als Spektrum bezeichnet, das weiße Licht besteht also aus allen Farben. Das Material des Prismas ist in der Lage den eintretenden Lichtstrahl zu brechen, der Brechindex des jeweiligen Materiels ins in der Regel abhängig von der Wellenlänge, was bedeuted daß die unterschiedlichen Wellenlängen die eben im weißen Licht enthalten sind, unterschiedlich stark gebrochen werden.
Licht ist eine elektromagnetische Welle, im physikalischen Sinne gibt es daher theoretisch unendlich viele Farben. Jedoch kann das menschliche Auge nur einen gewissen Ausschnitt aus dem kompletten elektromagnetischen Spektrum wahrnehmen, ca von 380 nm bis 780 nm, dabei wird das langwellige Licht als rot wahrgenommen, das kurzwellige Ende des sichtbaren Spektrums als violett.

Währen es Objekte gibt die Licht abstrahlen – wie die Sonne oder eine Glühbirne – reflektieren die Dinge um uns herum die wir mit den Augen wahrnehmen können Licht.
Dabei erscheinen die Objekte in verschiedenen Farben, auch wenn sie eigentlich mit weißen Licht beleuchtet wurden. Das liegt daran weil bestimmte Farbpigmente bestimmte Wellenlängen des Lichtes absorbieren, und quasi der Rest der dann noch übrig bleibt reflektiert wird. Die absorbierten Wellenlängen verschwinden dabei aber nicht (Energieerhaltungssatz!), sondern werden in Wellenlängen mit niedrigerer Energie umgewandelt – Infrarotstrahlung, das Ding wird mehr oder weniger warm, je nachdem wie viel absorbiert wird.

Schwarz erscheint ein Gegenstand der nahezu alle Wellenlängen absorbiert. Deswegen werden schwarze Gegenstände in der Sonne auch besonders warm. Ich sage „nahezu“ weil ein kleiner Teil trotzdem noch reflektiert wird, der perfekte schwarze Körper wäre überhaupt nicht sichtbar. Wie war das noch mit dem Spruch: „Ich trage solange schwarz bis etwas noch dunkleres erfunden wird“?

Weißes Licht ist ein Beispiel für die Additive Farbmischung, rühre ich allerdings aus dem Farbkasten alles zusammen was ich da drin finde, bekomme ich schwarz – ok, in der Praxis mehr oder weniger – das wäre dann die subtraktive Farbmischung. Sowohl schwarz als auch weiß zeichnen sich nicht durch eine Wellenlänge, und damit einen Platz im elektromagnetischen Spektrum aus, da liegt auch die Erklärung warum beide nicht zu den Farben gezählt werden – physikalisch gesehen natürlich, aus der Tube bekommt man sehr wohl schwarze Farbe zu kaufen.

Nachdem die wissenschaftliche Seite soweit abgeklärt ist, gehen wir weiter zur Symbolik. Natürlich sind nicht alle Assoziationen die dieser Farbe zugeschrieben haben relevant für das was innerhalb der Szene damit verbunden wird, wirft aber vielleicht auch ein Licht weswegen manche Aussenstehende das tragen ausschließlich schwarzer Kleidung als negativ betrachten.

Das erste was mit mit „schwarz“ wohl verbunden wird ist das übliche: Trauer, Tod, „das Böse“ *hust* – zumindest in der westlichen Kultur. Andere Kulturkreise verbinden mit diesen Themenbereichen eher die andere Nicht-Farbe – weiß. Einer Theorie zufolge soll die Wahl der Trauerfarbe darauf zurückgehen, welche Farbe den stärksten Kontrast zur Hautfarbe darstellt – in Kulturkreisen mit vorwiegend hellhäutigen Menschen also schwarz.1

Ausserdem glaubte man daß Geister kein schwarz sehen könnten, und kleidete sich angeblich deswegen bei einem Trauerfall eben schwarz, damit der Geist des Verstorbenen die Lebenden nicht sehen konnte.

Tote Biomasse wird schwarz – was einst eindrucksvoll von einer alten Freundin bewiesen wurde, durch die konsequente Ignoranz eines Salatkopfes im Kühlschrank *hüstel*

Weiter werden oft Leere, Depression, Passivität, Einsamkeit, damit in Verbindung gebracht – und letztenendes nicht zu vergessen: die Nacht. Der handelsübliche Grufti hat schließlich eine gewisse Affinität zur Nacht.

An diesem Punkt ist die Symbolik der schwarzen Farbe aber noch keineswegs ausgeschöpft.
So wird schwarz auch als erhaben, edel, elegant und als Symbol von Macht bezeichnet. In der Renaissance war schwarz eine beliebte Modefarbe, die mit zu den teuersten zählte, wer schwarz trug, hatte Geld. Stoffe richtig schön tiefschwarz zu färben war mit den damaligen Mitteln nicht unbedingt einfach, da es mehrere Färbegänge brauchte. Die Tiefe der schwarzen Kleiderfarbe war also ein Hinweis auf den Reichtum des Trägers.
Zudem bildeten die schwarzen Kleidungsstücke den perfekten Hintergund für Gold- und Silberstickereien, sowie Perlen und Juwelen – ebenfalls Zurschaustellung von Wohlstand und damit verbundener Macht2
Königin Elizabeth I wurde nachgesagt, neben weiß sei schwarz ihre Lieblingsfarbe gewesen, was an einer Aussage festgemacht wurde die sie 1564 gegenüber einem spanischen Botschafter gemacht hatte, schwarz und weiß galten ebenfalls als Symbol ewiger Jungfräulichkeit – etwas was Elizabeth I ebenfalls darstellte, unverheiratet und kinderlos bis zum Lebensende. 3

Schwarz repräsentiert aber auch Zurückhaltung, Verzicht, Seriosität, Ernsthaftigkeit, Strenge, wurde daher von den Protestanten als Farbe für schlichte, schmucklose Kleidung gewählt, was auch den englischen Puritanern nachgesagt wird. Wieder in der Renaissance zeichnet sich die strenge, hochgeschlossene spanische Mode durch die Verwendung unserer aller liebster Nicht-Farbe aus, hier sind wir im Land des strengen katholischen Glaubens und der Inquisition. Auch als Ordenskleidung ist und war schwarz die Farbe der Wahl.

Konträr dazu wird schwarz aber auch ebenfalls als negativ, schmutzig, unrein, sündig angesehen und ist in Sprichwörtern oft Ausdruck für Unheil und schlechte Ereignisse. Man sieht schwarz wenn man nichts gutes zu erwarten hat, schwarze Katzen bringen im Aberglauben Unglück. Auch Heimlichkeit und verbotene Dinge werden mit dieser Farbe in Verbindung gebracht, man denke an Schwarzhandel, schwarze Listen, wenn man gemein ist steckt man anderen einen schwarzen Peter zu, und schwarze Schafe stehen nicht gerade dafür, beliebt zu sein.

Schwarz wirkt auf den Betrachter abweisend, signalisiert Abgrenzung und den Wunsch, in Ruhe gelassen werden, in der Magie ist schwarz eine Schutzfarbe mit der man negative Energien und unliebsame Wesenheiten von sich fern hält, soll aber auch Oberflächlichkeit lösen, bei Meditation und Trancearbeit unterstützend wirken da diese Farbe die Konzentration fördert und den Blick auf die Inneren Welten fokussiert sowie für das seelische Gleichgewicht förderlich sein soll.
Schwarz wird dem Saturn zugeordnet, dem als Grundprinzipien Beschränkung, Konzentration, Härte, Einweihung, Konkretisierung, Erdung, Durchhaltevermögen, Weisheit, Detailtreue, Krankheit, Tod, Zeit (in dieser Funktion als Chronos bezeichnet), Strukturerzwingung zugeordnet werden 4 und der Zahl 8, die auf die Seite gelegt das Symbol für Unendlichkeit ergibt.
Schwarze Magie ist das zwar nicht, aber hätten wir der Vollständigkeit halber auch noch im Angebot.

Schwarz ist ausserdem Symbol von Individualismus und ist oft bevorzugte Kleidungsfarbe von Intellektuellen und Künstlern, Freidenkern, Anarchisten und vielen anderen verwandten Geistern. Schwarz fasziniert, wirkt geheimnisvoll, mystisch und unnahbar.

So, da haben wir doch schon einen ganzen Haufen der super mit dem Gruftisein vereinbar ist, oder nicht?

Die individuelle Bedeutung innerhalb der Szene ist so unterschiedlich wie es verschiedene Menschen in ihr gibt. Wichtig ist zusammenfassend gesagt aber auf jeden Fall die Abgrenzung, eine gewisse psychologische Schutzfunktion und Individualität – auch wenn oft kritisiert wird was Individuell daran sein soll wenn doch alle einheitlich in schwarz rumrennen. Doch wer sich selbst zur Szene zählt weiß, wie unterschiedlich und facettenreich schwarz sein kann.

Meine Begeisterung für diese Nicht-Farbe zeigte sich mit 12-13, damals ohne die gernigste Ahnung von einer schwarzen Szene, aber es hat mich als Kleidungsfarbe in den folgenden Jahren immer wieder begleitet, bis zu meinem bewussten Szeneeinstieg. Dann flogen die übrig gebliebenen farbigen Klamotten aus dem schrank – mit dem Ergebnis das die Anzahl der Schrankleichen drastisch abnahm. Ich denke das ist für sich gesehen bezeichnend.

Ich habe ganz sicher einige Details übersehen, letztenendes ist der Artikel schon so halbwegs umfangreich geworden, deswegen sind Ergänzungen in Kommentarform gerne gesehen. Und Gedanken dazu natürlich auch 😉

Wer mehr will kann aber auch mal hier reinschauen: Schwarz

So, wer jetzt noch behauptet daß gelb genauso möglich wäre, den hau ich …


1: Arte.tv – Die Welt der Papuas: Riten und Initiation: Symbolik der Farben
2: Costume – The journal of the Costume Society, Ausgabe 41, Jahrgang 2007, S. 28
3: Costume – The journal of the Costume Society, Ausgabe 41, Jahrgang 2007, S27
Anmerkung dazu: Es war üblich daß Könige und teilweise auch Adelshäuser Farben auswählten die ihre Repräsentanten kennzeichnen sollten, indem die entsprechende Kleidung trugen, dabei war die Symbolik der gewählten Farben natürlich ausschlaggebend, Elizabeth I trug natürlich auch selbst schwarz und weiß, aber das Zitat bezog sich nicht auf ihre eigene Garderobe, die eigentlich ein sehr großes Spektrum an Farben aufwies, die Aussage wurde aber oft so mißinterpretiert. Als erklärter Fan von Elizabeth I musste ich sie aber natürlich nennen, noch dazu da ich sie überheblicherweise auch als Stilvorbild betrachte *hüstel*

4: hagdise.de: Die Planetenkräfte in der Magie

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6 Antworten zu “Warum eigentlich Schwarz?

  1. Die Lichtfarbendefinition (also die additive Mischung) bekommt man ja häufiger mal von Leuten vor den Latz geknallt, die meinen, dass es irgendwie interessant wäre, einem zu sagen, dass man also Grufti garnicht schwarz trägt.
    Zum Glück haben mich Naturwissenschaften nie interessiert, Kunst dafür umso mehr, weshalb ich mich immer gerne auf den Druckfarben (also der subtraktiven Mischung) ausruhe, wie ich sie in der Farblehre beim Gestalter-Fachabi gelernt habe.
    Definitions- und Standpunktssache eben…

    Eine schöne Zusammenfassung der verschiedenen Symboliken und Assoziationen jedenfalls!
    Mit der Vorliebe für diese Farbe in völliger Unabhängigkeit zu jeder Szene-Gedanken geht es mir sehr ähnlich. Abgesehen von einer etwas bunteren Phase, die mir damals meine erste richtige Freundin aufgezwungen hat, habe ich wohl seit etwa 13 Jahren kaum etwas anderes als Schwarz getragen, und den größten Teil dieser Zeit hielt ich nichts von dem was ich für Gothic hielt.

    Es ist halt wohl letztlich wirklich eher so, dass die meisten Leute mit dem „Schwarzen“ erstmal einfach zu sich selbst finden und dann erst feststellen, dass es da unter einem gewissen Dachbegriff noch mehr Leute gibt, die irgendwie ähnlich ticken.
    Also etwa das Gegenteil von dem wohl oft vermuteten „Ich will jetzt Gothic sein, deshalb trage ich jetzt nur noch schwarz“. Personen wie der Gelbgoth sind da sicherlich die Ausnahme, die die Regel bestätigen (bzw. heute vermutlich leider eigentlich keine Ausnahme mehr)…

    • Frägt sich wie viele der „schwarz-ist-ja-keine-farbe-„-Schreier wirklich wissen warum das so ist. Grade bei SG zweifle ich bei manchen doch sehr … ansonsten steh ich Interessenbedingt mit einem Fuß in den Wissenschaften, mit den anderen in der Kunst, gerade wegen oben genannter Nichtfarben-Schreier wollte ich das mal ausführlicher mit reinnehmen 😉

      Zweifellos ist Schwarz eine Farbe mit besonderer Wirkung, egal ob man sich derer bewusst ist oder (erstmal) nicht, ich hab mich eben auch immer wohl gefühlt, in ganz schwarz rumzurennen, ebenfalls weit bevor ich richtig auf die Szene gestoßen bin. Es hat sich einfach irgendwie „richtig“ angefühlt.

      Das umgekehrte Phänomen – schwarz tragen weils zum dazu-gehören erforderlich ist *hüstel* – scheint mir heutzutage auch mehr und mehr zu werden. Oftmals mit der Weigerung sich da mal näher damit zu beschäftigen warum und wie, und schon gibts so Aussagen wie „pink ist das neue schwarz“. Über den Sinn an sich, dieser Aussage lasse ich mich mal nicht weiter aus …

  2. *kicher* den Beitrag hatte ich auch gesehen – und mich innerlich entsprechend darüber mokiert. Danach hab‘ ich darüber nachgegrübelt, mit welcher unglaublich cleveren Retorte ich auf diese ebenso unglaublich vorhersehbare Frage geantwortet hätte.. und musste dann doch einen Moment innehalten, um mir meinen Text zurechtzulegen. ^^
    Der Schluss war dann aber doch einfacher als angenommen – zwei Faktoren waren für mich immer entscheidend: Die – im obigen Text sehr ordentlich zerlegte – dem (primär westlichen) Menschen innewohnende Irritiation gegenüber geballter Nicht-Farbe, sowie das nur sehr schwer greifbare Gefühl, auch nach dem Griff zum Plain-Black-Shirt die richtige modische Entscheidung getroffen zu haben, selbst wenn noch kein Szene-Bezug vorhanden ist. Die kategorische Abgrenzung zum Rest der Bevölkerung als visuelle Warnung, die sich einfacher nicht zusammenfassen lässt als: „Mit mir nicht.“

    • 😉 ich glaube, mir ging es ähnlich, ich hab nach dem Bericht auch gegrübelt, was ich an der Stelle gesagt hätte, das war dann auch der Beweggrund diesen Artikel dazu zu verfassen – daran erinnert hat mich letztendlich wieder ein „pink ist das neue schwarz“-Signaturpruch in einem Forum.
      Ansonsten war es bei mir auch so, daß sich schwarz einfach „richtig“ anfühlte, weit bevor ich wie gesagt in irgend einer Szene angekommen bin. Dann mit der Zeit erst hab ich drüber nachgegrübelt was mir eigentlich so daran liegt, an dieser besonderen Farbe. Für mich lässt es sich schwer in einfache und wenige Worte fassen, das „Mit mir nicht!“ gehört aber in jedem Fall dazu. Und in gewissen Situationen und Gemütszuständen bedeuted es für mich auch mal „Geh weg!“ – was in dem Moment auch meist immer gut funktioniert …

      • Okay, der Slogan ist natürlich ein wenig plakativ und entspricht – was denke ich in der Natur der Sache liegt – nie jeder Gefühlssituation, aus der man versucht, so etwas zu argumentieren. Man ist ja doch ein friedliebender Mensch, zu dem ein solches, etwas martialisch klingendes Motto nicht immer passt. Zum Beispiel fehlt darin der künstlerische, oder, etwas allgemeiner, kreative Ausdruck, das eigene Gefühl der Ästhetik, die innere Zufriedenheit wenn das Korsett gut sitzt und der Reifrock schwingt ;). Außerdem klingt es zu sehr nach Abgrenzung als Selbstzweck, was der wahren Natur der Entscheidung ja auch keinen Gefallen tut, sondern irgendwie mehr nach spätpubertärem Rebellentum.
        Nichtsdestotrotz ist es ein kurzes Motto, mit dem sich – im Kontext einer Erläuterung – mehr Bereiche abdecken lassen als die offensichtliche Abgrenzung vom „bunten Rest“, und kann auch als mehr denn nur als Warnung oder Abschreckung verstanden werden. So sehe ich darin auch Ausdruck der Andersartigkeit als Solcher – „Meine Moral unterscheidet sich von der Euren, mein Befinden für Ästhetik, mein Verhalten im Sozialgefüge.. das interessiert dich? Frag ruhig. Es verunsichert dich? Bittesehr. Du magst es nicht? Auch gut. Aber denk dran: Ich spiel net mit ^^“

  3. Pingback: Spontis Wochenschau #14 – Spontis Weblog

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